Mittwoch, 15. Februar 2006
Donnerstag Abends.
Da sass ich also auf unserer Couch, und hab einen Film geschaut. Mein Herz hatte eigentlich einen ganz normalen Sinus-Rythmus, zumindest bis der Glastisch mit einem lauten Klirren zerplatze. Nein, wirklich laut. Und das ohne Vorwarnung (der Sprung im Glas zaehlt nicht, der war nicht offensichtlich genug).
Witzig war, das ich nur Socken anhatte und ueberall Glassplitter lagen. Zum Glueck war der Mitbewohner (an dieser Stelle nicht genannt) schnell herbeigeeilt -vermutlich vom lauten Geraeusch- und hat das Glueck, aehh, Scherben eingesammelt.
Den Tisch haben wir eh nur zum hin-und-her schieben gebraucht. 80% von der Zeit, die wir im Wohnzimmer vebringen, spielen wir Pen&Paper-Games. Und da wird nunmal ein grosser Tisch (Kuechentisch) gebraucht. Der kommt wohl auch. Also, ein zweiter. Dispo sitzt schon im Auto.
Nachdem ich also mich aus dem Aufraeumen des Chaos im Wohnzimmer hab raushalten koennen, unter dem Vorwand "schnell einen Blogeintrag zu schreiben", schliesse ich nun auch wieder. Ordnung und Sauberkeit sind wiederhergestellt und somit gibt es keinen Grund noch mehr zu erzaehlen.
Wenn der wuesste. Psst. Unser Geheimnis.
-Christian.
Freitag, 25. November 2005
Es war ja nur eine Idee.
Das alte Sirupregal in der Kueche zu erneuern. Wir lieben Kaffe, das geben wir ja zu. Es ist auch moeglich, das wir einen kleinen Tick haben. Naja, die Sirupflaschen fuer den Kaffee (13 Stueck, von Vanille ueber Macadamia, von Tiramisu bis White Chocolate) versuessen die Sache halt nur. Diese hingen in einem Schuh-Plastik-Regal (Ikea, wir erinnern uns), etwa so. Das Problem war, das das Gummi, was die Flaschen in dem Regal hielt mit der Zeit ausleierte. Flaschen rutschten raus, und keiner hatte mehr Mut wirklich den Sirup zu benutzen.
Also kam uns die Idee das Regal zu ersetzen. Also auf nach Hellweg, Dispo freudig bellend im Kofferaum. Die Idee: Zwei Bretter die als Regale dienen sollten. 6-8 Euro. Naja, wir brauchten noch Winkel, Schrauben und Duebel. Da das alte Regal jedoch auch Spuren an der Wand gelassen hat, von schwarzen Raendern bis Bohrloecher mussten wir das auch erst zukitten und uebermalen. Wir hatten kein Malzeug mehr. Summa sumarum schnelle 25 Euro weg - statt 6. Dispo strahlt.
Zuhause angekommen und einige Tage spaeter (erstmal Farbe trocknen lassen) der Schock: Man konnte ohne Angst Sirup ziehen! Unglaublich! So sieht's aus.
Dann haben wir noch die Flaschen mal gesaeubert und haben die leeren Flaschen nachbestellt, was wir nicht gemacht haetten, haetten wir die Bretter nicht gekauft. Das und noch 2 neue Geschmacksrichtungen und 2 neue Pumpen. 80 Euro. Und so wurde aus geschaetzten 6 Euro mal ebend 105 Euro. Und einige der Flaschen laufen bald ab. Dispo wird vor Aufregung kaum schlafen koennen.
Aber mal ehrlich, ist es das nicht wert ?
-Christian.
Freitag, 30. September 2005
Morgen ist es also soweit.
Die erste Internationale Dortmunder Necrowombicon 2005. Das musste ja passieren, wenn zwei Informatiker eine WG aufmachen - Netzwerk in jedem Raum wurde vor Licht in jeden Raum sowohl prioritisiert als auch realisiert. Wozu auch Licht, das blendet so auf den Monitoren.
Zurueck zur Necrowombicon. 50 Flaschen Cola, Fanta, Sprite, 7up, Pepsi und sonstiges wurde schon gekauft, und steht gekuehlt zum Verzehr bereit. Auch koestlich: Unser fast 5kg schwerer Kabbersack mit Nachos, Chips, Dips, Flips (endet eigentlich alles auf IPS?) - Apropos IPs: Das Netzwerk steht natuerlich schon, und ueberzeugt von der Einfachheit der Dinge: Reinstoepseln, geht. Sogar Internet. Stuehle und Tische sind schon aufgebaut, und die Wohnung ist mit Zetteln plakatiert, "Bitte in 2er-Reihen anstellen" steht an der Klotuer. Ein "Wir werden sooo laut sein"-Aushang haengt pflichtgemaess unten im Eingangsbereich, direkt neben dem "Wir werden sooo laut sein"-Aushang eines anderen Mieters, der zeitgleich eine Party macht.
Es steht alles bereit fuer den 32 Stunden Marathon, es fehlen noch die Gaeste, und die kommen erst Samstag. Und im Gegensatz zu einer "normalen" Steh-Party kommt es hier auf Zahlen an: Mindestens 6 Leute, und stets nur zu geraden Zahlen. Sonst hat man nachher ein grosses und ein kleines Team, oder zwei gleich grosse, aber zahlenmaessig zu klein. Die letzten 2 Stunden hab ich damit verbracht, Leute die sich nicht sicher waren zu ueberzeugen doch zu kommen. Wie ein Kartenhaus: Einmal aufgebaut, schon bricht es leicht zusammen. Aber das ist bei jeder Party so, bei den kleinen schlimmer als bei den grossen.
Man darf gespannt sein auf heisse Runden Quake, UT, Battlefield und ueberhaupt alles was erfreut.
Natuerlich werden wir berichten.
Die KawazyWG ist bereit,
Sind unsere Gaeste es auch?
-Christian.
Dienstag, 30. August 2005
"Ich seh in Dein Herz"[...] oder hoere einfach nur hin.
Jede Beziehung hat ja mal eine Kriese, das soll auch so sein, waere ja auch langweilig wenn es anders waere. Aber es ist dann doch etwas lustiger anderen beim Streiten zuzuhoeren, als selber beteiligt sein. Die Familie direkt ueber uns hat mittlerweile taegliche Kaempfe in der Ehe.
In GZSZ Folge 78 stellte sich heraus das irgendwelche Toechter schon mehrfach vorbestraft seien.
In GZSZ Folge 79 wurde die Vaterschaft in Frage gestellt.
In GZSZ Folge 80 ist die Frau wohl fremdgegangen.
In GZSZ Folge 81 widmeten sich die Hauptdarsteller um den Ausbau vulgaerer Ausdruecke.
Alle Folgen in 5.1 Surroundsound und unglaublich laut. Jede Folge dauert zwischen 15 und 90 Minuten und das ganze ohne Werbepausen - sehr zu empfehlen. Leider gehen die Folgen weiter, auch wenn man das Programm auf "mute" geschaltet hat (Fenster zu, Tueren zu..).
Heute war leider Sendepause, die letzte Folge war ein super Cliffhanger. Wird Frau Baymer Herrn Otto W. Lauthalz verlassen? Sind die Kinder vielleicht doch von Ihm? Und was ist ein(e) "Boahuschisau"?
Wir sind gespannt.
Dienstag, 21. Juni 2005
... jetzt siehste ma' den Unterschied.
Ein gewisser Lebensstandart muss schon sein. Lebensqualitaet ist da besser. Das Fitnesstudio von Claim und mir wirbt mit dem Slogan "The Quality Club". Auch zuhause sollte alles stimmen: Wer was unordentlich macht, raeumt es selber auf, und wer schon dabei ist, kann eh den Rest machen. So machen wir das. Wer z.B. Milch auf der Arbeitsplatte in der Kueche verschuettet, der nimmt sich einen Lappen und putzt das weg - und wartet nicht darauf, das der andere das macht. Und wenn man schonmal den Lappen in der Hand hat, kann man auch gleich mal ueber den Herd gehen.
Andere WG's sind da eher ein Wettbewerb, wer die groesste Ekeltoleranz hat. Beispiel:
"Das Klo muss nicht geputzt werden, das haelt sich noch 2 Wochen so." Wenn ein anderer Mitbewohner das doch etwas zu eckelig findet muss er das putzen, und hat so verloren. Der mit der groessten Ekelresistenz muss daher nie putzen.
Jenug von sich Worte, Schorsch, nu komma bei mich, und guck Balkon unsere WG:
Und dat iss sich von der andaan WG:
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